Tipps für bienenfreundliche Beete

„Rund 94 Prozent aller Gemüsearten sind im 20. Jahrhundert verschwunden. Zum Beispiel gab es mal 158 Blumenkohlsorten, heute sind es noch 9, weltweit. Gerade mal 10 Prozent aller Paprikaarten existieren noch, und 6 Prozent der ursprünglichen Mais-Varianten. 

Statt viele natürliche Sorten werden heute vor allem so genannte „Hybride“ gezüchtet und verkauft. Hybrid-Samen bringen hohe Erträge, sie sind lange haltbar und meist gut transportfähig. Leider produzieren viele Hybridpflanzen keine Pollen mehr und sind demnach für die Bienen nutzlos. Bienen und Hummeln finden nicht mehr ausreichend Nahrung.“

Quelle: https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/sendung-vom-26-08-2020-saatgut_-100.html

Den eigenen Garten kann man also ganz einfach bienenfreundlich gestalten, indem man auf eine Auswahl bienenfreundlicher Pflanzen setzt. Hier ein paar Beispiele:

  • Brombeere
  • Himbeere
  • Sonnenblumen
  • Margeriten
  • Glockenblumen
  • Kräuter wie Lavendel, Salbei, Rosmarin, Pfefferminze, Bohnenkraut, Thymian

Auch mal Zwiebeln und Möhren ausblühen lassen. Unsere heimischen Zucchini, Gurken und Kürbisse werden gerne von Bienen aufgesucht und nicht vergessen – 

z. B. einen bewachsenen Komposthaufen. 

„Bienenschutz“ bedeutet aber auch in erster Linie „Schutz ihrer Lebensräume“ und nicht nur ausreichendes Nahrungsangebot. Geeignet sind:

  • Bündel aus hohlen Pflanzenstängeln 
  • Bündel aus markhaltigen 
  • Abgestorbene Baumstämme, dicke Äste o. ä. aus Hartholz

Quelle: https://baierbrunn.bund-naturschutz.de/naturnaher-garten/bienenfreundlicher-garten.html