Herbstarbeiten im Garten

Vergessen Sie nicht das Fallobst wegzuräumen! Gerade bei Äpfeln, die mit Würmern befallen sind, sollten Sie das Obst entfernen. Ansonsten können die Raupen sich entpuppen und im nächsten Jahr vermehren. Befallenes Obst sollte nicht auf den Kompost gegeben werden. 

Ungefähr Mitte Oktober wird der Rasen letztmalig geschnitten, damit er gut über den Winter kommt. Sobald der Laubfall einsetzt, müssen Rasenflächen mindestens alle zwei Tage abgeharkt werden, andernfalls riskiert man Faulstellen.

Sie können Ihrer Hecke, wenn nötig, nun den letzten Schnitt verpassen. So ist sie gut auf den Herbst vorbereitet.

Alle im Oktober freiwerdenden Gartenflächen, die im Herbstnicht mehr bepflanzt werden, sollten Sie sobald wie möglich tief umgraben, damit die pflanzen mehr Nährstoffe aufnehmen können und Platz für die Wurzeln haben. 

Lassen Sie die umgegrabene Erde so wie sie ist. Das heißt, die Erde wird nicht geharkt, sondern bleibt in grober Scholle liegen. Der Vorteil für Sie ist, dass die Winterniederschläge viel leichter in den Boden eindringen können und Ihre Pflanzen so mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

Bis Ende Oktober sollten Sie den Kompost umsetzen.

Der Oktober ist der geeignetste Monat zum Pflanzen der meisten Obstgehölze. Nur bei zu nassen Böden sollte man bis zum Frühjahr damit warten. Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für das Pflanzen von Bäumen, da die Erde noch schön warm ist. Die Pflanzen sind weniger gestresst, da sie nicht mit dem Frühjahrsaustrieb und der Sommerhitze beschäftigt sind.

Den Winterschnitt der Obstbäume kann man bei frostfreiem Wetter schon im Dezember vornehmen. Immergrünen Gehölzen gibt man in der ersten Dezemberhälfte bei frostfreiem Wetter noch einmal Wasser. Das gilt insbesondere, wenn der Herbst arm an Niederschlägen war. 

Und nicht vergessen: Das Betreuen der Futterplätze ist überlebenswichtig für unsere Gartenvögel.